Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein steht ein für den Schutz von Asylsuchenden, Vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen.
Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein steht ein für Respekt, Offenheit und Toleranz gegenüber Flüchtlingen und Schutzbedürftigen.
Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein setzt sich ein für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte.
Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein setzt sich ein für die Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention.

Fürsorgeleistungen und medizinische Versorgung

Fürsorgeleistungen

Gemäss AsylG Art. 54 haben hilfsbedürftige Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und Schutzbedürftige Anspruch auf Fürsorgeleistungen. Diese sind nach Möglichkeit in Sachleistungen auszurichten. Die Sachleistungen werden in Form von Lebensmittelgutscheinen pro Tag wie folgt abgegeben:

  • 10 Franken pro Erwachsenen;
  • 10 Franken für das erste Kind;
  • 7 Franken für das zweite Kind;
  • 4 Franken für jedes weitere Kind.

Zusätzlich kann an Asylsuchende, die nicht innerhalb von sechs Wochen seit Einreichung des Gesuches eine erstinstanzliche Entscheidung erhalten haben, vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen ein Taschengeld in Höhe von 4 Franken in bar ausbezahlt werden. Asylsuchende aus sicheren Drittstaaten sind davon jedoch ausgeschlossen.

Neben den Kosten für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung der schutzbedürftigen Personen trägt der Staat auch die Kosten für die Versicherung und Kostenbeteiligungen bei Krankheit und Unfall. Bei zahnärztlichen Behandlungen werden jene Kosten übernommen, welche der Schmerzbehandlung dienen oder aus gesundheitlichen Gründen zwingend notwendig sind.

Medizinische Versorgung

Asylsuchende in Liechtenstein sind Kranken und Unfall versichert gemäss AslyG Art. 55.