Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein steht ein für den Schutz von Asylsuchenden, Vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen.
Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein steht ein für Respekt, Offenheit und Toleranz gegenüber Flüchtlingen und Schutzbedürftigen.
Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein setzt sich ein für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte.
Die Flüchtlingshilfe Liechtenstein setzt sich ein für die Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention.

UNHCR New Global Trends Report 2017 / Aufruf zur Nothilfe UNICEF / Myanmar /

2017 waren so viele Menschen auf der Flucht wie noch nie

Zum fünften Mal in Folge ist die Anzahl Flüchtlinge gestiegen.
Entgegen gängigen Vorurteilen lebt die Mehrheit von ihnen ausserhalb Europas.

19. Juni 2018

68,5 Millionen Menschen waren Ende 2017 auf der Flucht. Das sind mehr als alle Einwohner Frankreichs zusammengenommen – und so viele wie noch nie zuvor. Zum fünften Mal in Folge ist die Anzahl Flüchtlinge gestiegen, um fast drei Millionen seit dem Vorjahr. Dies sei der grösste Anstieg der Flüchtlingszahlen in einem Jahr seit der Gründung des UNHCR, schreibt das Hilfswerk der Uno. Die Ursachen sind vor allem die Kriege und Konflikte in Syrien, Afghanistan, Burma, im Südsudan und in Kongo. Die Leidtragenden sind mehrheitlich Kinder und Jugendliche. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge sind unter 18 Jahre alt, viele wurden von ihren Familien getrennt.

Der UNHCR unterscheidet zwischen Flüchtlingen, Asylsuchenden und Binnenvertriebenen. Letztgenannte bilden eine deutliche Mehrheit der Menschen auf der Flucht. 40 Millionen sind Vertriebene im eigenen Heimatland. Gut 25 der 68,5 Millionen sind Flüchtlinge, die ihr Land verlassen mussten. Die Zahl der Asylsuchenden, die Ende 2017 auf den Asylentscheid warteten, betrug mehr als drei Millionen. Migranten, die aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen, sind im Bericht nicht aufgeführt.

Global Report 2017

 

Flüchtlingskrise in Bangladesh

FHL 22mai18/
Mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass Hunderttausende Angehörige der burmesischen Rohingya in Panik vor der Gewalt in ihren Heimatdörfern flohen. Verstört, erschöpft, mit leeren Händen überquerten sie die Grenze nach Bangladesh, über die Hälfte von ihnen waren Kinder. Dicht gedrängt und unter widrigsten Umständen leben sie seither in provisorischen Auffanglagern.

Nun zeichnet sich durch die Monsunzeit eine neue Tragödie ab. Bereits die ersten Regenfälle haben Hänge ins Rutschen gebracht. Stürme beschädigen die behelfsmässigen Unterkünfte. Und das sind erst die Vorboten dessen, was die Menschen in den kommenden Wochen und Monaten erwartet. UNICEF arbeitet unter Hochdruck daran, Hütten und Infrastrukturen abzusichern und die Wasserversorgung aufrechzuerhalten. Doch es sind dringend weitere Anstrengungen nötig, und die Zeit läuft davon.

Helfen Sie UNICEF, die traumatisierten Rohingya-Kinder vor einer neuen Katastrophe zu bewahren. UNICEF dankt Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.  Zur Hilfe hier klicken

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